Mittwoch, 13.09.2017

FES-PNGO Konferenz: „Stärkung der Rolle der Zivilgesellschaft gegen die Interne Politische Spaltung“

Am Mittwoch, den 13. September 2017, organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kooperation mit ihrem Partner Palestinian Non-Governmental Organizations Network (PNGO) eine Konferenz zum Thema “Stärkung der Rolle der Zivilgesellschaft gegen die interne politische Spaltung”. Als Redner_innen an der Konferenz waren renommierte Persönlichkeit aus Forschung und Zivilgesellschaft eingeladen. Gäste der Konferenz waren Akademiker_innen, Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie Forscher_innen und Journalist_innen.

Foto: FES Palestine

Foto: FES Palestine

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Die Konferenz untersuchte die negativen Folgen der seit mehr als zehn Jahren andauernden politischen Spaltung der Palästinensischen Gebiete auf die Gesellschaft. Vor allem wurden die Aspekte der Identität, die demokratischen Prozesse, Grundfreiheiten und Menschenrechte, sowie die Auswirkung auf die Grundversorgung der Menschen im Gazastreifen.

Die Konferenz war in zwei Hauptsitzungen geteilt. Frau Hidya Shamoun moderierte die erste Sitzung, während der Herr Issam Younis, Direktor des Al-Mezan Center for Human Rights, über die Risiken der Spaltung auf die Palästinensischen Identität und des Sozialgefüges sprach. Herr Mohsen Abu Ramadan, Direktor des Arab Center for Agricultural Development fokussierte sich in seiner Präsentation auf die Herausforderung der Bereitstellung der Grundversorgung im Gazasteifen. Abschließend kommentierte der politische Analyst, Herr Talal Okal, die Beiträge der beiden Redner.

Die zweite Sitzung wurde von Herrn Ahmad Ashour moderiert. Zunächst sprach Herr Ha Hamdy Shaqura, Stellvertretender Direktor des Palestinian Center for Human Rights, über die Auswirkung der politischen Spaltung auf die Meinungsfreiheit. Der Politikwissenschaftler, Prof. Dr. Dr. Mukhaimer Abu Sa’da, berichtete über die negativen Folgen der Spaltung auf die demokratischen Prozesse in Palästina. Frau Andaleeb Adwan kommentierte abschließend die Beiträge der zweiten Sitzung.

Eine rege Diskussion entstand zwischen den Sprechern und den zahlreichen Gästen aus Zivilgesellschaft, Vertreter_innen der Berufsverbände und Journalist_innen. Der Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Rolle der zivilgesellschaftlichen Organisationen bei der Beendigung der palästinensischen Spaltung. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen wurden aufgefordert, eine aktivere Rolle gegenüber den politischen Parteien zu übernehmen. Lokale Medien berichteten ausführlich über die Konferenz.

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