Mittwoch, 01.06.2016 - Freitag, 03.06.2016

Besuch der FES und des DGB

Vom 1. bis 3. Juni 2016 freute sich die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ihren Vorstandsvorsitzenden Kurt Beck, Dr. Roland Schmidt (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der FES), Christiane Kesper (Leiterin der Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit der FES), und Dr. Ralf Hexel (Leiter des FES-Referats Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika) sowie Reiner Hoffman (Vorsitzender) und Klaus Beck (Bundesvorstandssekretär) vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in den Palästinensischen Gebieten begrüßen zu dürfen.

Foto: FES Palestine

Im Rahmen ihrer Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete verbrachte die Delegation drei spannende Tage in Jerusalem und Ramallah, um Einblicke in die politische Situation und die Arbeit der FES vor Ort zu erhalten. Vor allem die Treffen mit Peter Beerwerth, Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, und Al-Mubadara Generalsekretär Dr. Mustafa Barghouti boten die Möglichkeit, die aktuelle politische und rechtliche Situation in den Palästinensischen Gebieten zu diskutieren. Dabei standen nicht nur die nationale politische Spaltung und die Partizipation von Frauen und jungen Menschen zur Debatte, sondern auch die angespannten Beziehungen zu Israel und die französische Friedensinitiative wurden beleuchtet. Zudem bot die Führung durch die Shepherds-Brauerei die Chance, ein palästinensisches Jungunternehmen zu besuchen und aus erster Hand zu erfahren, mit welche nationalen und internationalen Herausforderungen Jungunternehmer_innen und der palästinensische Wirtschaftsmarkt generell konfrontiert sind. Einschätzungen zum Arbeitsmarkt und der (Auf-)Stellung der Gewerkschaften in den Palästinensischen Gebieten konnten darüber hinaus in intensiven Gesprächen mit Shaher Saad, Vorsitzender des Palästinensischen Gewerkschaftsdachverbandes (PGFTU), ausgetauscht werden. Durch eine Tour entlang der Mauer und Checkpoints mit dem International Peace and Cooperation Center (IPCC) und einer anschließenden politischen Führung durch die Altstadt Jerusalems erhielt die Delegation auch einen konkreten Eindruck in den Alltag der Palästinenser_innen und die praktischen Konsequenzen der israelischen Besatzungspolitik für die Menschen vor Ort.

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